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Stadt- und Ortsbildschutzgesetz 2003
Allgemeines zum Gesetz
I. Allgemeine Bestimmungen
II. Charakteristische Gebäude
III. Geschützte Zonen
IV. Besondere Bestimmungen für Schutzzonen
014 Bewilligungs­pflichtige Vorhaben in Schutzzone
015 Bewilligungs­voraus­setzungen
016 Inhalt der Bewilligung, Erlöschen
017 Verfahren
018 Verfahrens­konzentration
019 Herstellung des gesetzmäßigen Zustandes
020 Erhaltung charakteristischer Gebäude
021 Flächenwidmungs­pläne, Bebauungspläne
V. Architekturwettbewerbe
VI. Sachverständigenbeirat
VII. Gestaltungsbeiräte
VIII. Förderung
IX. Behörden, Straf-, Schluss- und Übergangsbestim
Stellplatzhöchstzahlenverordnung 2015
Technische Bauvorschriften 2016
Verkehrsaufschließungs­abgabengesetz 2011
Vorarlberg
Wien
Detailinformation Gesetz/VO Paragraf
 
Gesetz/VO: Tiroler Stadt- und Ortsbildschutzgesetz 2003
Abschnitt: IV. Besondere Bestimmungen für Schutzzonen
Inhalt: 4. Abschnitt
Besondere Bestimmungen für Schutzzonen
Paragraf: § 017
Kurztext: Verfahren
Text: (1) Um die Erteilung der Bewilligung ist bei der Behörde
schriftlich anzusuchen.
(2) Im Antrag sind die Art, die Lage und der Umfang des
Vorhabens anzugeben. Dem Antrag sind weiters die zur Beurteilung
der Zulässigkeit des Vorhabens nach diesem Gesetz erforderlichen
Unterlagen, wie Pläne, Skizzen und Beschreibungen, in dreifacher
Ausfertigung anzuschließen.
(3) Die Behörde kann dem Antragsteller, wenn die vorgelegten
Unterlagen zur Beurteilung der Zulässigkeit des Vorhabens nicht
ausreichen, die Vorlage weiterer Unterlagen auftragen. Die
Behörde kann dem Antragsteller weiters die Darstellung des
Vorhabens und der umgebenden Gebäude als Arbeitsmodell oder
mittels Computersimulation auftragen, wenn dies für die Zwecke
des Verfahrens erforderlich ist.
(4) Vor der Erteilung der Bewilligung ist außer in den Fällen
des Abs. 5 ein Gutachten des Sachverständigenbeirates, vor der
Erteilung der Bewilligung für Maßnahmen nach § 14 Abs. 1 lit. d,
e und h ein Gutachten des Vertreters der Gemeinde im
Sachverständigenbeirat, einzuholen. Der Sachverständigenbeirat
bzw. der Vertreter der Gemeinde im Sachverständigenbeirat hat das
Gutachten ohne unnötigen Aufschub, längstens aber innerhalb von
sechs Wochen, zu erstatten. Kann das Gutachten innerhalb dieser
Frist nicht erstattet werden, so sind der Behörde unverzüglich
der Grund für die Verzögerung und der Zeitpunkt, bis zu dem das
Gutachten spätestens vorliegen wird, mitzuteilen.
(5) Vor der Erteilung der Bewilligung für Bauvorhaben im Sinne
des § 31 Abs. 1 ist, sofern bei der Gemeinde ein
Gestaltungsbeirat eingerichtet ist, statt des Gutachtens des
Sachverständigenbeirates ein Gutachten des Gestaltungsbeirates
einzuholen. Abs. 4 zweiter und dritter Satz ist anzuwenden.
(6) Wird im Verfahren ein Gutachten eingeholt oder vorgelegt,
das jenem des Sachverständigenbeirates, des Vertreters der
Gemeinde im Sachverständigenbeirat oder des Gestaltungsbeirates
widerspricht, so hat die Behörde diesem Gelegenheit zu geben,
innerhalb einer angemessen festzusetzenden Frist zum Gutachten
Stellung zu nehmen. Erstattet der Sachverständigenbeirat, der
Vertreter der Gemeinde im Sachverständigenbeirat oder der
Gestaltungsbeirat innerhalb dieser Frist keine Stellungnahme, so
ist das Verfahren ohne seine weitere Anhörung fortzusetzen. Die
Einholung einer Stellungnahme kann unterbleiben, wenn die Behörde
in ihrer Entscheidung dem Gutachten folgt.
 Sollten Sie Korrekturwünsche haben,
diese bitte an info@eurobau.com melden

 
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