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Stadt- und Ortsbildschutzgesetz 2003
Allgemeines zum Gesetz
I. Allgemeine Bestimmungen
II. Charakteristische Gebäude
III. Geschützte Zonen
008 Schutzzonen
009 Umgebungszonen
010 Sichtzonen
011 Verfahren betreffend Schutzzonen und Umgebungsz...
012 Verfahren betreffend Sichtzonen
013 Änderung und Aufhebung von Schutzzonen, Umgebung..
IV. Besondere Bestimmungen für Schutzzonen
V. Architekturwettbewerbe
VI. Sachverständigenbeirat
VII. Gestaltungsbeiräte
VIII. Förderung
IX. Behörden, Straf-, Schluss- und Übergangsbestim
Stellplatzhöchstzahlenverordnung 2015
Technische Bauvorschriften 2016
Verkehrsaufschließungs­abgabengesetz 2011
Vorarlberg
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Detailinformation Gesetz/VO Paragraf
 
Gesetz/VO: Tiroler Stadt- und Ortsbildschutzgesetz 2003
Abschnitt: III. Geschützte Zonen
Inhalt: 3. Abschnitt
Geschützte Zonen
Paragraf: § 012
Kurztext: Verfahren betreffend Sichtzonen
Text: (1) Der Entwurf einer Verordnung über eine Sichtzone ist im
Gemeindeamt der Gemeinde oder der Gemeinden, auf deren Gebiet
sich der Entwurf bezieht, bzw. in der Stadt Innsbruck beim
Stadtmagistrat zur allgemeinen Einsichtnahme während vier Wochen
aufzulegen. Die Auflegung ist durch öffentlichen Anschlag an der
Amtstafel der Gemeinde bzw. der Gemeinden und in sonst
ortsüblicher Weise während der gesamten Auflegungsfrist
kundzumachen. Bei Gemeinden mit mehr als 5000 Einwohnern nach dem
zuletzt kundgemachten endgültigen Ergebnis der Volkszählung hat
der Auflegung überdies eine Verlautbarung in einem täglich
landesweit erscheinenden periodischen Druckwerk vorauszugehen.
Die Kundmachung und die Verlautbarung haben die Auflegungsfrist
und den Hinweis zu enthalten, dass Personen, die in der Gemeinde
ihren Hauptwohnsitz haben, und Rechtsträgern, die in der Gemeinde
eine Liegenschaft oder einen Betrieb besitzen, das Recht zusteht,
bis spätestens eine Woche nach dem Ablauf der Auflegungsfrist
eine schriftliche Stellungnahme zum Entwurf abzugeben. Die
jeweilige Gemeinde hat die für die Auflegung des Entwurfes
erforderlichen Amtsräume zur Verfügung zu stellen, die
Kundmachung an der Amtstafel der Gemeinde und die Auflegung
durchzuführen, die schriftlichen Stellungnahmen entgegenzunehmen
und diese nach dem Ablauf der Frist für die Abgabe einer
Stellungnahme unverzüglich an die Landesregierung weiterzuleiten.
(2) Wird der Entwurf nach seiner Auflegung geändert, so ist die
Auflegung entsprechend dem Abs. 1 zu wiederholen. Dabei kann die
Auflegungsfrist auf zwei Wochen verkürzt werden.
(3) Vor der Erlassung einer Verordnung über eine Sichtzone ist
ein Gutachten des Sachverständigenbeirates einzuholen.
(4) Sichtzonen sind in den Flächenwidmungsplänen und
Bebauungsplänen ersichtlich zu machen.
 Sollten Sie Korrekturwünsche haben,
diese bitte an info@eurobau.com melden

 
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